Welches war Mary Baker Eddys liebstes Zuhause?

5. November 2021

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Handkolorierte Fotografie von Pleasant View, Haus und weitläufiger Garten, nach 1895 (P06829).

Mary Baker Eddy hatte in ihrem Leben viele Adressen, vom geliebten elterlichen Bauernhof ihrer Kindheit bis zum Herrenhaus in Chestnut Hill, Massachusetts, das sie in späteren Jahren bewohnte. Wir werden manchmal gefragt, ob sie einen ihrer Wohnsitze am liebsten hatte.

Mary Baker Eddy betrachtete das Haus in Concord, New Hampshire, das sie “Pleasant View” nannte, als ihren Lieblingswohnsitz. Die Biografin Gillian Gill sagte Folgendes über das umgebaute Bauernhaus, in das Mrs. Eddy am 20. Juni 1892 einzog und in dem sie die nächsten 16 Jahre lebte: „Mrs. Eddy war in Pleasant View in ihrem Element, und sie gab freimütig zu, wie viel Freude und Behaglichkeit ihr dieser Ort spendete.“ Gill bemerkte auch, dass „das Leben in einer Umgebung von natürlicher Schönheit für Mary Baker Eddy wichtig war. Die romantische Poesie hatte sie schon als Mädchen gelehrt, die Schönheiten ihres Heimatstaates, der im neunzehnten Jahrhundert ein Mekka für Touristen war, zu erkennen und zu bewundern.“1

John Salchow, der viele Jahre lang als Hausmeister in Pleasant View arbeitete, berichtete in seinen Erinnerungen aus dem Jahr 1932 ebenfalls, wie wichtig dieser besondere Ort für Mrs. Eddy war. Er gab folgende Aussage wieder, die sie machte, nachdem sie Pleasant View 1908 verlassen hatte, um in Chestnut Hill zu leben:

Nachdem sie in ihre neu eingerichteten Räume [in Chestnut Hill] zurückgekehrt war, besuchte sie ihr Cousin, Hon. Henry M. Baker, und als er in ihrem Arbeitszimmer aus dem Fenster schaute, sprach er von der schönen Aussicht. Mrs. Sargent erzählte mir einige Zeit später, dass Mrs. Eddy ihm gegenüber bemerkte, dass es nicht so schön sei wie Pleasant View. Ich glaube nicht, dass sie sich in Chestnut Hill jemals wirklich zu Hause gefühlt hat. Einmal sagte sie recht ergriffen zu mir: „Dies ist nicht mein Zuhause. Pleasant View wird immer mein Zuhause sein.“2

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  1. Gillian Gill, Mary Baker Eddy (Reading, Massachusetts: Perseus Books, 1998), 387–388.
  2. John Salchow, „Reminiscences of Mr. John G. Salchow“ [Erinnerungen des Mr. John G. Salchow], 18. November 1932, Erinnerung, 94.