Frauen der Geschichte: Dorothy Gräfin von Moltke

3. Mai 2022

German translation committee

Dieses Foto des Komitees für die deutsche Übersetzung von Wissenschaft und Gesundheit wurde vermutlich im Hotel Beaconsfield in Brookline, Massachusetts, aufgenommen. Von links nach rechts: Helmuth von Moltke, Ulla Schultz (später Oldenbourg), Adam H. Dickey, Renate Hermes (später King), Dorothy von Moltke, Theodor Stänger. Ca. 1910. P07507. Unbekannter Fotograf.

Dorothy Gräfin von Moltke (1884–1935) half dabei, die Botschaft der Christlichen Wissenschaft an Deutschsprechende in aller Welt weiterzugeben. Sie war ebenfalls Mitglied des Komitees, das Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift erstmals ins Deutsche übersetzt hat. Die gebürtige Südafrikanerin zog als jung verheiratete Frau nach Deutschland, als das Land am Anfang eines jahrzehntelangen Aufruhrs stand. Trotz vieler Prüfungen und Herausforderungen gab sie aber nicht auf und hielt die Familie und deren Besitz mit einer Anmut zusammen, die auf ihrer Erfahrung, ihrem Charakter, der Rückendeckung der Familie und ihrer Stütze durch die Christliche Wissenschaft beruhte.

Sie war das einzige Kind von Sir James Rose Innes und Jessie Dods Pringle Innes und kam 1884 in Südafrika zur Welt. Beide Familien ihrer Eltern hatten sich früh in dem Land niedergelassen. Ihr Vater, der Generalbundesanwalt Südafrikas und später Oberster Richter war, setzte sich schon früh für die Rechte der Schwarzen im Land ein. Ihre Mutter war eine frühe Verfechterin von Frauenrechten.1

Auch wenn ihre Familienbande fest waren, wurde ihre Verbindung auf die Probe gestellt, als die Mutter Dorothy 1902 mit nach Europa nahm. Während ihres Deutschlandaufenthalts lernte sie Helmuth Graf von Moltke kennen,2 und die beiden heirateten 1905.3 Die beiden hatten fünf Kinder: Helmuth James (1907–1945);4 Joachim (Jowo) Wolfgang (1909–2002); Wilhelm (Willo) Viggo (1911–1987); Carl Bernd (1913–1941) und Asta Maria (1915–1993). Das Ehepaar unterwies die Kinder in der Christlichen Wissenschaft, zwang sie ihnen aber nicht auf und überließ ihnen die Wahl, ihre eigenen Wege zu gehen.5

Durch ihre Ehe wurde Dorothy nicht nur Gräfin, sondern auch die Herrin von „Kreisau“, dem Haus auf dem Landsitz der von Moltkes im deutschen Schlesien (heute ein Teil Polens). Diese Rolle war eine große Aufgabe, die sie erfolgreich erfüllte, selbst während des finanziellen und politischen Aufruhrs des Ersten Weltkriegs und Hitlers Aufstieg zur Macht.6 Sie empfing Gäste wie die sozialistische Schriftstellerin Olive Schreiner (1855–1920) und dinierte mit Mitgliedern der preußischen Königsfamilie.7 Im Laufe der Jahre traf die schlechte Lage in Deutschland das Gut der von Moltkes hart; Dorothy setzte all ihr finanzielles Können ein, um hauszuhalten, wie auch finanzielle Hilfe durch ihre Eltern, um das Gut vor dem Ruin zu bewahren, wie aus diesem Brief an ihren Vater hervorgeht:

Vielen, vielen Dank für die Überweisung, lieber Vati; ich habe in diesem Halbjahr besser haushalten können und war daher in der Lage, ungefähr 10 Pfund zu sparen. Und vom 1. Juni an hat Helmuth mir von sich aus 10 Pfund pro Monat für meine Alltagsausgaben gegeben, wenn ich nicht bei ihm bin, usw. Da ich allerdings ziemlich gut ohne dieses Geld auskomme, habe ich vor, es aufs Sparkonto zu tun, damit ich eine Rücklage für Notfälle habe.8

Ihre kluge Verwaltung war nicht auf Kreisau beschränkt; sie steuerte auch von ihrem eigenen privaten Geld etwas für die Erweiterung des Dorfkindergartens bei.9 Sie gab außerdem deutschen Christlichen Wissenschaftler:innen, die Mary Baker Eddys Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift lesen wollten, Englischunterricht.10

Dorothy nahm ihre neue Religion und ihr neues Land von ganzem Herzen an. Obwohl ihre Eltern sie in der Tradition der anglikanischen Kirche erzogen hatten, folgte Dorothy der Christlichen Wissenschaft treu, nachdem ihr Mann sie mit dieser Religion bekanntgemacht hatte.11 12 Diese Hingabe zeigte sich deutlich in den Briefen an ihre Eltern. Sie schrieb 1909 an ihren Vater:

Ich muss sagen, lieber Vati, dass ich dein Interesse an einem Thema, das deiner kleinen Tochter so viel bedeutet, sehr zu schätzen weiß, und ich finde es lieb von dir, dass du der Sache Aufmerksamkeit schenkst, wenn auch nur um ihretwillen … In C.S. [der Christlichen Wissenschaft] ist die Heilung von Krankheit eigentlich zweitrangig, und der Hauptwert (abgesehen von der Hilfe und dem Trost, die man dadurch schenken kann) liegt darin zu beweisen, dass wir ein kleines Verständnis der Wahrheit erlangen … in der Christlichen Wissenschaft habe ich eine nachvollziehbare Antwort auf alle meine Fragen gefunden, und … ich habe den wundervollsten inneren Frieden gefunden, das Allheilmittel gegen alle Furcht und den größten Anreiz dafür, nicht nur rein und richtig zu leben, sondern auch rein und richtig zu denken … lass mich nur hinzufügen, dass es keine neue Sekte oder Religion ist, sondern schlicht und einfach die Lehre Jesu Christi.13

Die von Moltkes engagierten sich weiter für die Christliche Wissenschaft. 1907 reisten sie nach Hannover, um Elementarunterricht bei Bertha Günther-Peterson, CSB, zu nehmen.14 Helmuth kannte diese Lehrerin der Christlichen Wissenschaft aus früheren Jahren, als sie ihn 1899 von einer Nervenstörung geheilt hatte, wodurch sein Interesse an der Religion geweckt worden war. Helmuth und Dorothy traten 1923 beide der Mutterkirche bei. Sie schrieben außerdem Artikel für die Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft. Im März 1910 wurde Helmuths Artikel „Disharmonie ist unwirklich“ im Herold der Christlichen Wissenschaft veröffentlicht. Ein Nachdruck in englischer Sprache, „Discord Unreal“, erschien im Christian Science Sentinel vom 14. September 1912. Dorothy schrieb „The Works of God Made Manifest“ [Die Werke Gottes manifestiert] für den Sentinel sowie „Our Garden“ [auf Deutsch erschienen als „Unser Garten“], der im darauffolgenden Jahr erschien und folgende Stelle enthielt:

Die Schlange in der sinnbildlichen Darstellung, welche mit dem zweiten Kapitel des ersten Buchs Mose beginnt, wird von Mrs. Eddy wie folgt definiert: „eine Lüge; das Gegenteil von Wahrheit, Irrtum genannt; … die Annahme von mehr als einem Gott; … die erste Lüge von Begrenzung; … Der erste hörbare Anspruch, dass Gott nicht allmächtig war, und dass es eine andre Macht gab, das Böse genannt, die ebenso wirklich und ewig war wie Gott, das Gute“ (Wissenschaft und Gesundheit, S. 594). Wie oft hören wir doch auf diese Lüge, gestehen ihr Macht zu, gehen auf ihre Versprechungen ein, essen von der Frucht, die sie uns anbietet, und ernten dann die traurigen Folgen unsrer Torheit – genau so, wie Adam und Eva.15

Wie viele andere deutschsprachige Menschen waren die von Moltkes überzeugt, dass sie Mary Baker Eddys Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift in deutscher Sprache haben mussten. Frau Günther-Peterson bot 1897 an, den Schlüsseltext ins Deutsche zu übersetzen. Damals zögerte Mrs. Eddy – sie wollte eine Übersetzung, die die Essenz ihres Originaltextes verkörperte.16 Dennoch äußerte sie Interesse an einer Übersetzung.17 Seit seinem Start im Jahr 1903 hatte der Herold der Christlichen Wissenschaft den Weg für die korrekte Übertragung christlich-wissenschaftlicher Begriffe ins Deutsche geebnet.

Auch Helmuth von Moltkes entfernte Cousine Gräfin Fanny von Moltke schrieb 1907 wegen einer Übersetzung an Mrs. Eddy. Erst später wurde ihm bewusst, dass sie beide zur selben Zeit eine Übersetzung nachgefragt hatten. Ein Brief (in deutscher Sprache) vom 24. Mai 1907 enthält folgendes Plädoyer:

Gerade als ich meinen Brief beendet hatte, fand ich im Herold der Christlichen Wissenschaft, 4. Jahrgang, Nr. 2, den Brief von Gräfin Fanny von Molke, der als Antwort geschrieben ist auf Ihre abschlägige Antwort einer Übersetzung von Wissenschaft und Gesundheit betreffend. Da ich aber der festen Überzeugung bin, dass die Zeit gekommen ist, in der eine Übersetzung ins Deutsche nötig ist, so geht mein Brief an Sie dennoch ab. Nebenbei ist meine Auffassung von der Liebe Gottes viel zu groß, als dass ich denken könnte, dass Er einem Volke Seine Offenbarung schickt und nicht wünschte, dass ein anderes Volk daran teilnähme.18

Trotz der dringenden Bitten ihrer deutschen Nachfolger:innen – wie auch ihrem eigenen Wunsch, eine deutsche Ausgabe zu sehen –, zögerte Mrs. Eddy, den englischen Text übersetzen zu lassen. Ihre Hauptsorge war, die Bedeutung ihrer sorgfältig gewählten Worte könnte beim Übersetzen verlorengehen, wodurch die präzise und vollständige Darlegung der Christlichen Wissenschaft in Wissenschaft und Gesundheit an Klarheit verlieren würde. Sie hatte 1904 in einem Brief an Fanny von Moltke geschrieben:

Eine Rückübersetzung meines Buches würde voller Fehler sein. In einer wahren Übersetzung von Wissenschaft und Gesundheit für Sie wäre es mir eine Freude, in der Sprache eine Deutsche für die Deutschen zu sein, so wie ich es jetzt im Geist bin. Als ich „Wissenschaft und Gesundheit“ zuerst schrieb, hatte ich den tiefen Wunsch, das Buch korrekt übersetzen und nach Deutschland schicken zu lassen. Der Idealismus der Deutschen schien mir sehr gut zum Realismus der Christlichen Wissenschaft zu passen; mit anderen Worten, er schien mir geistiger zu sein als der der meisten Sprachen. Doch ich habe schließlich festgestellt, dass weder die deutsche noch die französische Sprache fähig ist, die absolute Wissenschaft der Christlichen Wissenschaft auszudrücken.19

Doch 1907 hatte eine Änderung in Mrs. Eddys Denken eingesetzt und sie war empfänglicher. Helmuth versuchte aus eigenen Stücken (vermutlich wenig erfolgreich), das Kapitel „Zusammenfassung“ von Wissenschaft und Gesundheit zu übersetzen. Obwohl Mrs. Eddy ein solches Projekt skeptisch betrachtete, erhob sie keinen Einspruch.20 Am Ende gab sie 1910 grünes Licht für eine deutsche Übersetzung.21

Nicht lange nach der Erlaubnis verstarb Mrs. Eddy, doch die Übersetzungsarbeit begann im darauffolgenden Jahr. Dorothy und ihr Mann sowie drei andere Übersetzer:innen traten dem Komitee bei, das für diese Arbeit ernannt wurde, und machten sich auf die Überfahrt nach Boston. Die Aufgabe war schwer und nahm sieben Monate engagierter Arbeit in Anspruch.22 Dorothy war ein wesentliches Mitglied des Komitees, da sie die einzige englische Muttersprachlerin war, die auch Deutsch konnte. Als solche war sie dafür zuständig, den fertigen deutschen Text zurück ins Englische zu übersetzen, damit Adam H. Dickey gewährleisten konnte, dass die Übersetzung aus metaphysischer Sicht korrekt war.23 24

Während die von Moltkes in Boston waren, stand die Übersetzungsarbeit ganz im Mittelpunkt. Doch sie fanden auch Zeit, etwas von dem zu sehen, was die Stadt und Neuengland der reisenden Elite zu bieten hatten. Dazu gehörte ein Besuch der Bibliothek der Universität Harvard und der Öffentlichen Bibliothek Bostons, wo sie sich mit verschiedenen Büchern beschäftigten, um philosophische, technische und physiologische Begriffe korrekt ins Deutsche zu übersetzen.25 1912 sah die Gruppe endlich die Früchte ihrer Arbeit, als die deutsche Ausgabe von Wissenschaft und Gesundheit herauskam.26

Moltke is seen exploring the grounds of the “old Baker home”

Auf diesem Foto sieht man Dorothy von Moltke (ganz links) auf dem Grundstück des „alten Heims der Bakers“ in Bow, New Hampshire. Ca. 1919. P06153. R.H. Perkins.

Nachdem ihre Arbeit in Boston abgeschlossen war, traten die von Moltkes die Rückreise nach Deutschland an, wo sie Helmuth James, Jowo und Willo abholten und dann nach Südafrika reisten. Dort brachte Dorothy 1913 Carl Bernd und 1915 Asta Maria zur Welt.27

Am 11. Juni 1935 verstarb Gräfin Dorothy von Moltke unerwartet. Ihre Familie trauerte verständlicherweise, und Helmuth bemerkte: „Kreisau ohne Mami ist zu triste!“. Ihr Vater schrieb in seiner Autobiografie, dass mit ihrem Tod „unsere kleine Welt zerbrach“.28 Doch sie hatte der Welt eine dauerhafte Gabe durch ihre Übersetzungsarbeit hinterlassen, die der Veröffentlichung von Wissenschaft und Gesundheit in vielen weiteren Sprachen die Tür öffnete, die der deutschen Ausgabe folgten.29

Hören Sie Women of History from the Mary Baker Eddy Library Archives [Frauen der Geschichte aus dem Archiv der Mary Baker Eddy Bibliothek], eine Seekers and Scholars [Suchende und Gelehrte] Podcast-Episode mit den Bibliotheksmitarbeiter:innen Steve Graham und Dorothy Rivera (auf Englisch).


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  1. Catherine R. Hammond, Island of Peace in an Ocean of Unrest: The Letters of Dorothy von Moltke [Eine Insel des Friedens im Ozean des Unfriedens: Die Briefe der Dorothy von Moltke] (N.P.: Nebadoon Press, 2013), 5.
  2. Dorothy von Moltkes Ehemann, Helmuth von Moltke (1876–1939), hatte Vorfahren väterlicherseits mit demselben Namen, was zu Verwirrung führen könnte. Dorothys Mann war der Großneffe von Helmuth Karl Bernhard von Moltke (1800–1891), der auch als „Helmuth von Moltke der Ältere“ bekannt war. Als Generalfeldmarschall war er wesentlich am Erfolg Preußens in den Deutschen Einigungskriegen beteiligt. Der nächste in der Linie war dessen Neffe Helmuth Johannes Ludwig von Moltke (1848–1916), mit dem Beinamen „Helmuth Johannes Ludwig von Moltke der Jüngere“. Er diente ebenfalls im deutschen Militär und war Chef des Großen Generalstabs. Diese Männer werden allgemein „der Ältere“ und „der Jüngere“ genannt, während Dorothys Mann nur „Helmuth“ oder „Graf Helmuth“ genannt wurde. Gemäß der Familientradition nannten Dorothy und Helmuth ihren erstgeborenen Sohn Helmuth James von Moltke (1907–1945). Er wurde 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet, da er dem Kreisauer Kreis angehörte, einer deutschen Widerstandsgruppe, und versucht hatte, eine andere Widerstandsgruppe, den Solf-Kreis, vor Unterwanderung zu warnen. Obwohl Helmuth James den Glauben der Christlichen Wissenschaft nie offiziell angenommen hat, hatte er die Lehren seiner Kindheit zu Gebet und Spiritualität verinnerlicht. Dies zeigte sich in seiner Zeit im Gefängnis und festigte seine Identität als Christ. Siehe Hammond, Island of Peace in an Ocean of Unrest: The Letters of Dorothy von Moltke (N.P.: Nebadoon Press, 2013), 282, 318–319; Anton Gill, An Honorable Defeat [Eine ehrbare Niederlage] (New York: H. Holt, 1994), 160–162.
  3. „Dorothy Rose Innes“, The Olive Schreiner Letters Online [Die Briefe von Olive Schreiner, online] https://www.oliveschreiner.org/vre?view=personae&entry=49
  4. Helmuth James von Moltke wurde am 23. Januar 1945 für seine Beteiligung am deutschen Widerstand von den Nationalsozialisten hingerichtet.
  5. Hammond, Island of Peace, 283.
  6. Michael Balfour und Julian Frisby, Helmuth von Moltke: A Leader Against Hitler [Helmuth von Moltke: In Führung gehen gegen Hitler] (London: Macmillan, 1972), 15.
  7. Olive Schreiner an William Philip (Will) Schreiner, 24. Juli 1914, UCT Manuscripts & Archives, Projekt der Transkription der Briefe von Olive Schreiner.
  8. Hammond, Island of Peace, 39.
  9. Michael Balfour und Julian Frisby, Helmuth von Moltke: A Leader Against Hitler (London: Macmillan, 1972), 16.
  10. Hammond, Island of Peace, 50.
  11. Hammond, Island of Peace, 242.
  12. Obschon sich Dorothy und Helmuth von Moltke als Christliche Wissenschaftler:innen betrachteten, kann man jedoch davon ausgehen, dass es vor dem Ersten Weltkrieg äußerst schwer – wenn nicht unmöglich – gewesen wäre, aus der Lutherischen Kirche auszutreten und weiter Mitglied des deutschen Adels zu bleiben. Dies war damals die Staatskirche und zu den Aufgaben des Grafen kann sogar gehört haben, als „Förderer“ der lutherischen Kirche in Schlesien zu fungieren. Die Eheleute erzogen ihre Kinder als Lutheraner:innen. Die von Moltkes traten erst nach dem Krieg der Mutterkirche bei, nachdem Monarchie (und Staatskirche) in Deutschland ein Ende gefunden hatten und die Weimarer Republik ausgerufen worden war. Lange vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten mussten Christliche Wissenschaftler:innen in Deutschland Beschränkungen hinnehmen.
  13. Hammond, Island of Peace, 243.
  14. Hammond, Island of Peace, 28.
  15. Dorothy Gräfin von Moltke, „Unser Garten“, Herold der Christlichen Wissenschaft, Juni 1913, 110–111.
  16. Calvin Frye an Bertha Günther-Peterson, 24. Mai 1897, V01525.
  17. Mary Baker Eddy an Julia Field-King, 8. Juni 1896, F00125.
  18. Helmuth von Moltke an Mary Baker Eddy, 24. Mai 1907, IC084.18.002.
  19. Mary Baker Eddy an Fanny von Moltke, 1904, L09568.
  20. Mary Baker Eddy an Helmuth von Moltke, 11. Juni 1907, L14083.
  21. Mary Baker Eddy an Allison V. Stewart, 31. März 1910, L03271; Stewart war Mrs. Eddys Verleger.
  22. Hammond, Island of Peace, 271–278.
  23. Hammond, Island of Peace, 271.
  24. Mary Baker Eddy hatte Dickey, der von 1908–1910 ihr Sekretär und nun Mitglied des Vorstands der Christlichen Wissenschaft war, gebeten, das Projekt zu beaufsichtigen und für die metaphysische Korrektheit der Übersetzung zu sorgen.
  25. Hammond, Island of Peace, 276–277.
  26. „Science and Health Translated“ [Wissenschaft und Gesundheit übersetzt], Sentinel, 30. März 1912, 611.
  27. Hammond, Island of Peace, 279–280.
  28. Hammond, Island of Peace, 216.
  29. Derzeit ist Wissenschaft und Gesundheit in insgesamt 17 Sprachen verfügbar, einschließlich englischer Blindenschrift.