Sondersammlungen der Bibliothek

Die Sondersammlungen der Mary Baker Eddy Bibliothek beinhalten die „Mary Baker Eddy Sammlung“ wie auch viele weitere historische Dokumente, Fotos, Kunstobjekte und andere Artefakte.

Wenn Sie Zugriff auf Mary Baker Eddys Manuskripte wünschen, rufen Sie bitte MBEPapers.org auf. Diese Website wird ständig durch neue Inhalte erweitert. Sie umfasst derzeit mit Anmerkungen versehene Transkriptionen und gescannte Dokumente von 1872 bis 1885.

Kunst- & Artefakt-Sammlung, ca. 1830 bis zur Gegenwart

Die Mary Baker Eddy Bibliothek unterhält eine kleine Sammlung von Objekten mit Bezug zu Mary Baker Eddy und zur Geschichte der Bewegung der Christlichen Wissenschaft. Sie besteht aus Kunstwerken und dreidimensionalen Objekten von Kunstschaffenden, Einzelpersonen und anderen Hersteller:innen, die keinen Bezug zur Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft oder zur Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, in Boston hatten, sowie aus Gegenständen, die von der Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft oder der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, Boston produziert bzw. urheberrechtlich geschützt wurden.

Sammlung von Autogrammalben

Autogrammalben waren sentimentale Andenken, die sich vom 15. bis Mitte des 19. Jahrhunderts großer Beliebtheit erfreuten. Sie wurden vielfach in Schulklassen verwendet, um die Unterschriften von Klassenkamerad:innen und Lehrer:innen zu sammeln. Die „Sammlung von Autogrammalben“ umfasst 13 Alben. Der größte Teil der Sammlung besteht aus Alben mit Unterschriften aus den Elementar- und den Lehrerbildungsklassen von Mary Baker Eddy; einige enthalten auch ihre Unterschrift als Lehrerin. Sie selbst besaß nur zwei dieser Alben (2000.01.02 und 2000.01.12). Eins davon war ein Geschenk ihrer letzten Elementarklasse (unterrichtet vom 25. Februar bis 5. März 1889). Das älteste Album in der Sammlung (2000.01.12) enthält Autogramme von Freund:innen und Angehörigen, darunter Mary Baker Eddys Cousin Henry M. Baker und ihre Schwester Martha S. Pillsbury.

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Handsignierte und mit Widmungen versehene Bücher, undatiert, 1875–1962

Die Sammlung „Handsignierte und mit Widmungen versehene Bücher“ setzt sich aus mehr als 100 Büchern zusammen, die Unterschriften, Anmerkungen oder Widmungen enthalten. Entweder sandten Personen, die entscheidend für die Geschichte der Christlichen Wissenschaft waren, diese Bücher oder sie erhielten diese. Dazu gehören Zeitgenoss:innen Mary Baker Eddys wie Mitglieder ihres Haushalts; Personen, die in der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, oder der Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft ein Amt innehatten; oder diejenigen, die mit Mary Baker Eddy korrespondierten, und Personen, die nach 1910 in der Bewegung der Christlichen Wissenschaft tätig waren.

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Korrespondenz mit Blanche Partington, 1913–1946

Blanche Partington (1866–1951) war von 1910 bis 1951 als Praktikerin der Christlichen Wissenschaft in San Francisco, Kalifornien, tätig. Sie war Schülerin von Francis J. Fluno, MD, CSD, und aktives Mitglied Dritter Kirche Christi, Wissenschaftler, San Francisco, sowie der Ersten Vereinigung Christlicher Wissenschaftler von Oakland, Kalifornien. Partington diente ferner von 1912 bis 1913 als Leserin in Dritter Kirche, San Francisco. Die Sammlung besteht überwiegend aus handschriftlichen und mit der Maschine geschriebenen Briefen, die Sibyl Wilbur zwischen 1913 und 1946 an Blanche Partington geschickt hat. Aus diesen Briefen wird ihre Freundschaft deutlich und sie sprechen von Wilburs Zuneigung und von ihrer Dankbarkeit für Partington; ferner dokumentieren sie Wilburs Ansichten über die Christliche Wissenschaft und den Transzendentalismus, Buchempfehlungen und Wilburs Karriere als Journalistin.

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Buchsammlung von Calvin Frye

Diese Sammlung wurde Oscar H. P. Frye abgekauft, dem Neffen Calvin Fryes. Calvin Frye war Mary Baker Eddys persönlicher Sekretär. Zu den Titeln der Bücher und Zeitschriften gehören verschiedene Publikationen, die einen Bezug zur Christlichen Wissenschaft haben, sowie Nachschlagewerke und Bibeln.

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Bücher von Chestnut Hill, vor 1910

Die „Bücher von Chestnut Hill“ sind eine Sammlung von über 600 Titeln, die zum Zeitpunkt von Mary Baker Eddys Tod 1910 in ihrem Haus in Chestnut Hill standen. Die Bücher waren auf mehrere Räume im Haus verteilt. Der Großteil der Sammlung enthält Bücher, die in der Bibliothek im Erdgeschoss gestanden haben. Sie umfasst Bibeln, Handbücher zur Bibel, allgemeine Nachschlagewerke wie Wörterbücher und Enzyklopädien, Gedichtbände, Liederbücher, Reisebücher, Bücher über New Hampshire und andere Bücher. Weitere Bücher aus Chestnut Hill finden sie auch in „Die Buchsammlung Mary Baker Eddys“.

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Aufzeichnungen der Vereinigung Christlicher Wissenschaftler

Die Vereinigung Christlicher Wissenschaftler (CSA) war eine Organisation von Mary Baker Eddys Schüler:innen. Die Vereinigung bestand offiziell von 1876 bis 1889. Die CSA bestand während der Gründerjahre der Christlichen Wissenschaft als organisierte Bewegung und schließlich als Kirche; sie gehörte zum Fundament der Bewegung und erfüllte mehrere administrative Funktionen. Dazu gehörte die Genehmigung der ersten Kirchenorganisation für die Christliche Wissenschaft im Jahr 1879 und das Betreiben eines Leseraums in Boston von 1888 bis 1894. Die CSA löste sich 1889 auf Mary Baker Eddys Wunsch auf, als diese die Bewegung der Christlichen Wissenschaft neu organisierte. Doch sie bestand mehrere Jahre als informelle Organisation mit weniger regelmäßigen Zusammenkünften weiter. Die „Aufzeichnungen der Vereinigung Christlicher Wissenschaftler“ umfassen Korrespondenz, Finanzunterlagen, Versammlungsprotokolle und Mitgliederverzeichnisse, die die offiziellen Geschäfte der Vereinigung dokumentieren, sowie Unterlagen zur Arbeit der Vereinigung, die nicht in offizieller Funktion erbracht wurde.

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Fotos vom Bau der Christian Science Plaza

Diese Kollektion enthält Schwarz-Weiß-Fotos und Farbdias von den Bauarbeiten der Christian Science Plaza in den 1960er und 1970er Jahren. Das Projekt umfasste den Bau zweier neuer Verwaltungsgebäude, einer Sonntagsschule, der neuen Säulenhalle mit Eingang zum Erweiterungsbau der Mutterkirche sowie eine öffentlich zugängliche Plaza mit Wasserbecken. Die Kirche beauftragte die Architektenfirmen I. M. Pei & Partners und Araldo Cossutta, Associated Architects mit dem Entwurf und Bau der Gebäude. Die Gebäude sind gute Beispiele für die Sichtbetonbauweise, auch Brutalismus genannt, ein architektonischer Stil, der in den 1950ern und 1960ern weit verbreitet war. Die Fotos in dieser Kollektion dokumentieren alle Phasen dieses Stadterneuerungsprojekts, das das Aussehen der Stadt Boston erheblich verändert hat.

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Effie Andrews Papiere, 1895–1919, undatiert

Effie Andrews (1848–1923) war Praktikerin der Christlichen Wissenschaft, ein Exekutiv-Mitglied der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler (der Mutterkirche), ein Gründungsmitglied Dritter Kirche Christi, Wissenschaftler, New York, NY, und ein reguläres Mitglied des Rats der Missionare der Mutterkirche. Andrews’ verschiedene Ämter in der Mutterkirche und den Zweigkirchen der Christlichen Wissenschaft gehen aus ihrer regen Korrespondenz mit dem Vorstand der Christlichen Wissenschaft und anderen hervor. Weitere Briefe beschreiben die verschiedenen Geschenke von Andrews an Mary Baker Eddy, die entweder von ihr allein oder von Gruppen kamen, an denen sie beteiligt war, einschließlich ihrer Rolle bei der Anschaffung eines Trinkpokals, den die Exekutiv-Mitglieder Mary Baker Eddy 1903 überreichten. Diese Kollektion enthält Korrespondenz, Notizen zu Vorträgen und für Artikel, Entwürfe ihrer Schriften, eine Gerichtsvorladung für das Verfahren Woodbury vs. Eddy und einen Zeitungsausschnitt über Andrews’ Gedicht „Flowers“ [Blumen], den Mrs. Eddy ihr geschickt hat.

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Emilie B. Hulin Papiere, 1893–1926, undatiert

Emilie B. Hulin (1931 verstorben) war Praktikerin und Lehrerin der Christlichen Wissenschaft, ein Erstes Mitglied der Mutterkirche; Mitglied des Baukomitees für das Originalgebäude der Mutterkirche sowie Vizepräsidentin des Unterrichtsrats (1923). Sie unterrichtete die Lehrerbildungsklasse im Dezember 1925. Hulins Papiere befassen sich insbesondere mit ihrer Rolle als Lehrerin der Lehrerbildungsklasse. Sie geben außerdem Aufschluss über die Beziehung zwischen der Lehrerin und den Schüler:innen; eine ausführliche Korrespondenz zeigt die Dankbarkeit für Hulins praktisch umsetzbaren Unterricht sowie ihre Fähigkeit, ihre Schüler:innen zu motivieren und zu inspirieren, selbst die Christliche Wissenschaft zu unterrichten. Diese Sammlung umfasst Korrespondenz, Notizen, ein Heft mit Glaubenssätzen und Regeln sowie ein Notizbuch, das Hulins Arbeit dokumentiert.

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Frederica L. und William N. Miller Papiere

Frederica L. Miller (ca. 1846–1934) und William N. Miller (1838–1913) waren Praktiker:in und Lehrer:in der Christlichen Wissenschaft aus Toronto, Ontario (Kanada). Beide trugen maßgeblich zum Wachstum der Christlichen Wissenschaft in London bei. Mary Baker Eddy sandte die Millers 1899 im Zusammenhang mit William Millers Aufgaben im Vortragsrat der Christlichen Wissenschaft nach England. Dort halfen Sie dabei, Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, London, zu etablieren und halfen 1905 bei der Gründung Dritter Kirche Christi, Wissenschaftler, London. Ursprünglich gaben beide Elementarunterricht in der Christlichen Wissenschaft und waren in der Praxis tätig, doch ab 1904 widmete William sich ganz der Arbeit für Dritte Kirche und Frederica setzte ihre Arbeit als Praktikerin und Lehrerin fort. Die „Frederica L. und William N. Miller Papiere“ enthalten private und geschäftliche Korrespondenz der Familie Miller, einschließlich Briefe mit Bezug auf ihre Arbeit in Zweigkirchen und den Schriftwechsel mit Schüler:innen und Patient:innen. Die Sammlung enthält ferner verschiedene Notizen, Entwürfe und Schriften über die Christliche Wissenschaft.

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Georgine Milmine Sammlung

Die „Georgine Milmine Sammlung“ dokumentiert Recherchen, Schriften und Korrespondenz hinsichtlich einer Artikelreihe über Mary Baker Eddy, die zwischen Januar 1907 und Juni 1908 in McClure’s Magazine erschienen ist. Die Kollektion enthält ferner Material bezüglich der 1909 erschienenen Biografie von Georgine Milmine mit dem Titel The Life of Mary Baker Eddy and the History of Christian Science [Das Leben von Mary Baker Eddy und ein historischer Abriss der Christlichen Wissenschaft], der die Serie in McClure’s zu Grunde lag.

Finding Aid

Sammlung historischer Bibeln, ca. 1530–2007

Die „Sammlung historischer Bibeln“ nahm in den 1930ern ihren Anfang, als ein Christlicher Wissenschaftler aus England der Mutterkirche in Boston mehrere seltene Bibeln schenkte. Das ursprüngliche Kriterium des Vorstands der Christlichen Wissenschaft, Bibeln in die Sammlung aufzunehmen, war, dass es Ausgaben sein mussten, „die Schritte in der Geschichte der Menschheit verdeutlichen oder die einer großen Anzahl von Menschen von besonderem Nutzen oder erheblichem Wert waren“. Es ging nicht darum, dass Bibeln Seltenheitswert hatten, sie mussten „Wendepunkte in der Geschichte“ darstellen. Diese Sammlung umfasst derzeit 465 Bände. Sie enthält Erstausgaben der Coverdale, Matthew und King James Bibel sowie historische Handbücher zur Bibel, Andachtsbücher sowie Bücher mit entsprechendem Bezug. Hier sehen Sie eine Auswahl englischer Bibeln aus dieser Sammlung.

Sammlung historischer Fotos, ca. 1850–1994

Diese Sammlung enthält Fotos, die das Leben von Mary Baker Eddy (1821–1910) dokumentieren, sowie von der Gründung und dem Wachstum der Bewegung der Christlichen Wissenschaft bis zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Fotos von Mitgliedern von Mary Baker Eddys Haushalt geben einen seltenen Einblick hinter die Kulissen ihres Alltags und ihrer Arbeit, besonders in ihren Häusern in Pleasant View und Chestnut Hill. Andere historische Aufnahmen dokumentieren verschiedene relevante Bauprojekte, darunter Erste Kirche Christi, Wissenschaftler (der Mutterkirche) und die Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft in Boston, Massachusetts; Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, in Concord, New Hampshire sowie Mary Baker Eddys Grabstätte auf dem Friedhof Mount Auburn in Cambridge, Massachusetts.

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Jessie C. H. Gorham Papiere

Jessie C. H. Gorham (ca. 1850–1930) war eine Praktikerin der Christlichen Wissenschaft, die Mary Baker Eddy bei der Überarbeitung und Herausgabe von Vermischte Schriften 1883–1896 zur Hand ging. Sie war schottischer Abstammung und lebte hauptsächlich im US-Bundesstaat New York, von 1875 bis 1889 in der Stadt Rochester, New York; sie war Schülerin von Sarah A. Pine, die ebenfalls dort lebte. Gorham zog 1889 nach Boston, damit sie ihr Studium der Christlichen Wissenschaft fortsetzen konnte. Die „Jessie C. H. Gorham Papiere“ umfassen Korrespondenz, verschiedene Schriften (von ihr selbst und von anderen), Geschäftspapiere mit Bezug zur Christlichen Wissenschaft, Finanzunterlagen sowie einige Zeitungsausschnitte. Gorhams Briefe beschreiben ihre Korrekturarbeiten für Mary Baker Eddy, insbesondere an dem Buch Vermischte Schriften 1883–1896.

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Joshua F. Bailey Papiere

Joshua F. Bailey (1831–1907) war Praktiker und Lehrer der Christlichen Wissenschaft und bekleidete von Februar 1889 bis November 1890 das Amt des Chefredakteurs des Christian Science Journals. In jungen Jahren war Bailey als Lehrer an den allgemeinbildenden Schulen Bostons, als Steuereinzieher für das Finanzamt von New York City und als Vertreter für Thomas Edisons Telefon- und Lichtunternehmen in Paris tätig. Im November 1888 wurde er Schüler von Mary Baker Eddy und machte auf ihren Wunsch hin Aufzeichnungen in ihren letzten Elementarunterrichts- und Lehrerbildungsklassen. Die Joshua F. Bailey Papiere dokumentieren sein Leben, bevor er zur Christlichen Wissenschaft kam, seine Arbeit für das Journal und als Lehrer der Christlichen Wissenschaft sowie den Verkauf seiner Briefe von Mary Baker Eddy an den Vorstand der Christlichen Wissenschaft. Abschriften von Korrespondenz an Frederick C. und Emma Tapley sowie Baileys eigene Manuskripte geben Aufschluss über sein Verständnis und seine Erklärung von Themen im Rahmen der Christlichen Wissenschaft.

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Lillian Cocanougher Papiere, 1940-1951

Lillian Cocanougher (1900–1983) verbrachte den größten Teil ihres Lebens in Dallas, Texas, wo sie von 1938 bis 1981 eine öffentliche Praktikerin der Christlichen Wissenschaft war. Diese Sammlung enthält 11 Briefe persönlicher Korrespondenz, die Lillian und ihr Ehemann Ernst Cocanougher mit anderen Christlichen Wissenschaftler:innen zwischen 1940 und 1951 betrieben. Die darin behandelten Themen schließen persönliche Geschenke, Besuche und die Theologie der Christlichen Wissenschaft mit ein.

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Lottie Allan Korrespondenz, 1899–1903, 1916, undatiert

Lottie Allan (1866–1926) war eine Christliche Wissenschaftlerin in Toronto, Kanada. Sie war Mitglied Erster Kirche Christi, Wissenschaftler, Toronto, wo sie als Zweite Leserin diente. Allan war von April bis Oktober 1902 und erneut von Januar bis April 1903 in Pleasant View tätig, Mary Baker Eddys Wohnhaus in Concord, New Hampshire. Die Sammlung besteht aus handschriftlichen Entwürfen und Abschriften von Briefen zwischen Allan und Mary Baker Eddy, Calvin A. Frye und Beth Harmony. Aus dieser Korrespondenz gehen Allans Dankbarkeit gegenüber Mrs. Eddy hervor, ihre Fragen hinsichtlich der Praxis der Christlichen Wissenschaft, ihre Gründe für ihren Weggang von Pleasant View und Bestätigungen ihrer Dienste dort in den Jahren 1902 und 1903.

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Minnie B. Weygandt Papiere

Minnie B. Weygandt (ca. 1864–1933) war eine Christliche Wissenschaftlerin, die von 1899 bis 1907 als Köchin in Pleasant View, Mary Baker Eddys Haus in Concord, New Hampshire, tätig war. Weygandt war außerdem in den Häusern der prominenten Christlichen Wissenschaftler:innen Caroline S. und Edward P. Pates sowie Mary E. Armstrong tätig. Die Minnie B. Weygandt Papiere zeugen von Weygandts Leben als Christliche Wissenschaftlerin ab 1894, dem Jahr, in dem sie der Mutterkirche beitrat, bis zu ihrem Tod im Jahr 1933. Die Unterlagen dokumentieren ihre Rolle als Schülerin von Janet T. Colman, CSB, ihre Spenden für Vorhaben der Christlichen Wissenschaft, ihre Beziehung zu anderen Christlichen Wissenschaftler:innen und ihre Interaktionen mit dem Vorstand der Christlichen Wissenschaft zur Geschichte der Kirchenbewegung. Die meisten Unterlagen in den Weygandt Papieren berichten von ihrer Rolle als Köchin in Pleasant View und enthalten Blätter mit Rezepten; ferner ein Sammelalbum mit Ausschnitten mit Rezepten aus Zeitungen und Zeitschriften; ein Kochbuch von Emma P. Ewing und ein Heft, in dem Weygandt vermerkte, welche Gerichte für Mary Baker Eddy zubereitet wurden.

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Aufzeichnungen der Nationalen Vereinigung Christlicher Wissenschaftler

Die Nationale Vereinigung Christlicher Wissenschaftler (NCSA) war eine 1886 ins Leben gerufene Organisationen für Schüler:innen der Christlichen Wissenschaft. Im Gegensatz zu der zuvor existierenden Vereinigung Christlicher Wissenschaftler (CSA), die nur Schüler:innen von Mary Baker Eddy aufnahm, konnten der NSCA auch Schüler:innen von Mrs. Eddys Schüler:innen beitreten. Die NCSA gestattete die Gründung örtlicher Vereinigungen, die Students’ Christian Scientist Associations [Vereinigung Christlicher Wissenschaftler von Schülern] genannt wurden, und hielt jährliche Versammlungen ab, zu denen Delegierte aus diesen örtlichen Vereinigungen zusammentrafen. Obwohl diese Vereinigung 1890 auf Mrs. Eddys Wunsch aufgelöst wurden, bestand die Grundlage in Form von örtlichen Vereinigungen von Schüler:innen der jeweiligen Lehrer:innen auch weiterhin. Die „Aufzeichnungen der Nationalen Vereinigung Christlicher Wissenschaftler“ setzen sich aus Korrespondenz, Anträgen auf Anerkennung örtlicher Vereinigungen, Finanzunterlagen, Versammlungsprotokollen und Anträgen auf Mitgliedschaft zusammen. Einige Anträge auf Mitgliedschaft in der CSA, die gemeinsam mit Anträgen für die NCSA eingereicht wurden, sind ebenfalls vorhanden.

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Sammlung von Publikationen und Reihen, die nicht von der CSPS herausgegeben wurden, 1821 bis zur Gegenwart, undatiert

Die Sammlung von Schriften, die nicht von der CSPS stammen, umfassen Hefte, Broschüren, Artikel, Zeitschriften, Journale, Zeitungen und andere Publikationen, die nicht von der Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft (CSPS) herausgegeben wurden. Der Großteil der Materialien hat einen Bezug zur Christlichen Wissenschaft und zu Mary Baker Eddy und enthält Schriften sowohl von Christlichen Wissenschaftler:innen wie von Nicht-Kirchenmitgliedern. Die Themen reichen von Einführungen für eine Laienzuhörerschaft in die Metaphysik und das Heilen bis hin zu Schriften, die sich kritisch zur Christlichen Wissenschaft äußern. Materialien ohne Bezug zur Christlichen Wissenschaft beschäftigen sich mit Themen wie allgemeinen religiösen Thematiken, sozialen Fragen, dem Zeitgeschehen sowie geschichtlichen Ereignissen, die vielfach einen Kontext für Mary Baker Eddys Leben bildeten. Die meisten dieser Materialien umfassen den Zeitraum von 1880 bis 2000. Die meisten sind in englischer Sprache und wurden in den Vereinigten Staaten, Kanada, Großbritannien, Irland, Australien oder Neuseeland veröffentlicht. Materialien in anderen Sprachen (insbesondere auf Deutsch und Französisch) sind ebenfalls Teil der Sammlung. Die Materialien sind nach Verfasser:in, Titel des Artikels oder der Publikation geordnet.

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Sammlung Mündliche Geschichtsüberlieferung, 2015 bis zur Gegenwart

Die Mary Baker Eddy Bibliothek hat 2015 angefangen, mündliche Geschichtsüberlieferungen – Audioaufnahmen mit Interviews von Menschen, die persönliche Kenntnisse vergangener Ereignisse haben – aufzuzeichnen und zu sammeln.

Das Archiv der Kirche hatte gelegentlich Unterhaltungen mit Personen aufgezeichnet, doch dann rief die Bibliothek das Projekt „Mündliche Geschichtsüberlieferung“ ins Leben, um Gespräche mit Personen aufzuzeichnen, die an wesentlichen Ereignissen in der Geschichte der Bewegung der Christlichen Wissenschaft teilgenommen oder diese miterlebt haben. Außerdem arbeitet das Team der Bibliothek daran, das Projekt international auszuweiten und Christliche Wissenschaftler:innen aus aller Welt zu interviewen.

Das Projekt verfolgt ein einfaches Ziel: Geschichte aufzuzeichnen, insbesondere durch Informationen, die in Berichten, die durch Dokumente belegt sind, eher nicht zu finden sind. Das Projekt ist an persönlichen Berichten von der Mitarbeit in örtlichen Kirchen wie auch am Hauptsitz in Boston sowie an Heilungsberichten, Einzelheiten über Kirchenaktivitäten und allem anderen interessiert, das die Gesprächspartner:innen für erwähnenswert erachten.

Aufnahmen vom Projekt „Mündliche Geschichtsüberlieferungen“ der Bibliothek sind in deren Archiv & Sondersammlungen enthalten.

Paul S. Deland Pensionierungsmaterialien, 1958-1962

Paul S. Deland (1881–1965) begann seine Karriere beim Christian Science Monitor als die Zeitung 1908 begründet wurde. Während seiner langen Amtszeit erfüllte er viele unterschiedliche Funktionen. Unter anderem war er als Reporter, Korrektor, Wirtschaftsredakteur, US-Nachrichtenredakteur und als Chefredakteur tätig. Er trug wesentlich zu der Personalentwicklung der Nachrichtenredaktion bei und er war einer der wenigen ursprünglichen Redaktionsmitarbeiter:innen des Monitors, die bei seinem fünfjährigen Bestehen Teil der Belegschaft waren. Deland ging am 1. Dezember 1958 in den Ruhestand, behielt jedoch aktives Interesse an der Zeitung. Diese Sammlung enthält 18 Kopien von Schwarz-Weiß-Produktionsfotografien von “Assignment: Mankind: A Documentary Film about The Christian Science Monitor” [Aufgabe: Menschheit: Ein Dokumentarfilm über The Christian Science Monitor] sowie ein Faltblatt. Zusätzlich beinhaltet die Sammlung ein zweibändiges Pensionierungsalbum, einschließlich Korrespondenz, Zeichnungen, Zeitungsausschnitten und Glückwunschkarten mit guten Wünschen zu Delands Pensionierung.

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Erinnerungen, ca. 1885 bis zur Gegenwart

Diese Sammlung enthält mehr als 800 Berichte, hauptsächlich Rückblicke. Obwohl sie vornehmlich Erinnerungen aus erster Hand von Männern und Frauen umfasst, die Mary Baker Eddy persönlich kannten, sind auch Beiträge von anderen wichtigen Menschen in der Bewegung der Christlichen Wissenschaft darin enthalten, die ihr nie begegnet sind. Diese Erinnerungen, die größtenteils nach Mrs. Eddys Tod im Jahr 1910 aufgeschrieben wurden, decken ihre Lebenszeit von ihrer Kindheit in New Hampshire bis zu ihren letzten Jahren in Chestnut Hill, Massachusetts, ab. Diese Aufzeichnungen sind von Hand oder mit der Maschine geschrieben. Auch einige Tagebücher sind enthalten.

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Sammlung der Familien Sargent und McDonald

Victoria H. Sargent und Laura E. Sargent waren Schwestern; beide waren erheblich an der frühen Bewegung der Christlichen Wissenschaft im Mittleren Westen beteiligt. Sie halfen dabei, Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, in Oconto, Wisconsin, zu gründen. Das 1886 errichtete Gebäude war das erste weltweit, das speziell für christlich-wissenschaftliche Gottesdienste erbaut wurde. Laura verbrachte 20 Jahre als Mitarbeiterin in Mary Baker Eddys Haushalt. Die beiden Schwestern sowie Victorias Tochter Minnie S. McDonald waren nacheinander Verwalterinnen von Mrs. Eddys letztem Haus in Chestnut Hill, Massachusetts.

Diese Sammlung umfasst sowohl gedruckte Unterlagen wie auch Fotos im Besitz der Familien Sargent und McDonald. Zu den gedruckten Unterlagen gehören Bücher – vornehmlich Bibeln und Publikationen der Christlichen Wissenschaft, von denen viele Widmungen und Anmerkungen enthalten – sowie Postkarten aus Orten, die einen Bezug zur Familie haben. Die Fotos zeigen Mitglieder der Familien Sargent und McDonald (hauptsächlich Laura, Victoria, Minnie und entferntere Verwandte von Minnie); andere Mitglieder von Mary Baker Eddys Haushalt (darunter Adam H. Dickey, William und Ella Rathvon, Adelaide Still und andere) sowie das Grundstück in Chestnut Hill.

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Sid J. Hare Sammlung

Sid J. Hare (1860–1938) war Landschaftsarchitekt in Kansas City, Missouri. Er war Christlicher Wissenschaftler und Amateurforscher biblischer Prophezeiung und glaubte, dass der Erweiterungsbau der Mutterkirche die Prophezeiung eines im Buch Hesekiel beschriebenen Tempels erfüllte. Nachdem er Begrünungsarbeiten auf Mary Baker Eddys Anwesen in Chestnut Hill, Massachusetts, beaufsichtigt hatte, erhielt Hare die Erlaubnis, die Mutterkirche zu fotografieren und zu studieren. Die Sid J. Hare Sammlung enthält Korrespondenz, Landkarten und Rechercheunterlagen im Zusammenhang mit seinen Theorien über biblische Prophezeiungen und die Mutterkirche. Sie umfasst ferner einen Großteil seiner persönlichen Bücher über Prophezeiungen (insbesondere biblische Prophezeiungen) sowie das alte Ägypten und die Pyramiden. Viele dieser Bücher enthalten Anmerkungen von Hare und sind nach einem von ihm erarbeiteten Indexsystem geordnet.

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Subject File, ca. 1800 bis zur Gegenwart

Dieser Archivbestand umfasst Unterlagen über hunderte Personen, die einen Bezug zu Mary Baker Eddy, ihrer Kirche und ihren Errungenschaften hatten, sowie über die Frauen und Männer, die sie kannten und ihr halfen. Die Sammlung ist alphabetisch nach Themen sortiert und enthält Informationen über die Herausgabe und den Vertrieb ihres Hauptwerks, Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift; Einzelheiten über die Organisationen, die sie ins Leben gerufen und geleitet hat, sowie biographische und familienbezogene Informationen.

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Die Erste Kirche Christi, Wissenschaftler, Originalgebäude, Bücher in Mrs. Eddys Zimmer, 1886–1907

Diese Sammlung enthält 25 Bücher und drei Lesezeichen aus Mary Baker Eddys Zimmer im Originalgebäude der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler; das Zimmer wurde speziell für sie eingerichtet. Mrs. Eddys Zimmer bot eine Schlafgelegenheit und war als Studier-/Empfangszimmer eingerichtet. Bis 1903 wurde es „Mutters Zimmer“ genannt, doch dann wurde die Satzungsbestimmung im Kirchenhandbuch „Der Titel Mutter geändert“ (jetzt Artikel XXII Abschnitt 1) mit aufgenommen.

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Walter S. Cross Papiere, 1915–1951, undatiert

Walter S. Cross (1881–1971) war ein Militärseelsorger der Christlichen Wissenschaft im 1. Weltkrieg; Erster Leser Erster Kirche Christi, Wissenschaftler, Baltimore, Maryland; Mitglied des Bibellektionskomitees der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, sowie Präsident der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler (1950). Die Walter S. Cross Papiere decken seine Anfangsjahre in der Christlichen Wissenschaft, seinen Dienst als Militärseelsorger im Krieg sowie sein Nachkriegsleben in Fitchburg, Massachusetts, ab. Die meisten Unterlagen beziehen sich auf den 1. Weltkrieg und enthalten Briefe und Telegramme von und an Cross während seines Militärdienstes sowie ein Sammelalbum, das er 1919 im Hilfslager der Christlichen Wissenschaft in Le Mans, Frankreich, angelegt hat. Weitere Unterlagen umfassen Briefe an die Redaktion, die Cross als Reaktion auf Berichte über die Christliche Wissenschaft in den Medien geschrieben hat, und Erinnerungen, die er über seine Aktivitäten in der Christlichen Wissenschaft aufgeschrieben hat.

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William P. und Daisette D. S. McKenzie Papiere, 1836–1952

William P. McKenzie (1861–1942) und Daisette D. S. McKenzie (1864–1952) waren Praktiker und Praktikerin der Christlichen Wissenschaft und lebten in Cambridge, Massachusetts. Beide hatten verschiedene Ämter in der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, inne. William war von 1898 bis 1917 Mitglied des Treuhänderrats der Verlagsgesellschaft der Christlichen Wissenschaft; von 1898 bis 1917 war er im Vortragsrat der Christlichen Wissenschaft und von 1932 bis 1942 war er Mitglied des Vorstands der Christlichen Wissenschaft. Er war von 1917 bis 1920 Chefredakteur der religiösen Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft, und 1899, 1906 und 1909 Präsident der Mutterkirche. Er begann bereits 1911 zu unterrichten und war bis 1932 als Lehrer tätig. Daisette war 1894 Leserin Zweiter Kirche Christi, Wissenschaftler, Toronto, Kanada und 1896 Zweite Leserin einer Kirche in Cleveland, Ohio. Sie schrieb Artikel für die religiösen Zeitschriften der Christlichen Wissenschaft und war von 1943 bis 1944 Präsidentin der Mutterkirche. Nachdem ihr Mann 1932 in den Vorstand der Christlichen Wissenschaft gewählt wurde, begann sie damit, die Christliche Wissenschaft zu unterrichten, und tat dies bis zu ihrem Weitergehen im Jahr 1952. Obwohl sie und ihr Mann beide den Titel CSB innehatten, da sie 1898 an Mary Baker Eddys letzter Klasse teilgenommen hatten, gestattete das Kirchenhandbuch nur jeweils einem von ihnen zu unterrichten. Die Sammlung umfasst Korrespondenz, private Unterlagen und rechtliche Dokumente. Die Papiere dokumentieren das Leben beider sowie ihre der Ersten Kirche Christi, Wissenschaftler, erbrachten Dienste.

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